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| Skudden |
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| klein und handlich |
| robust, winterfest (Unterstand
genügt) |
| genügsam, kaum krankheitsanfällig |
| standorttreu (keine Ausbrecher!) |
| schmackhaftes, wildartiges Fleisch |
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Die kleinste deutsche
Schafrasse: Skudden
Seit 2006 züchten wir in
Zuchtgemeinschaft mit Gabi Seidl schwarze und braune Skudden.
Diese robusten Schafe werden nur ca. 50-60 cm groß und 40-50 kg schwer
und die Böcke haben wunderschön geschwungene Hörner. Skudden gibt es in
weiß (häufigste Farbe), schwarz und braun. Diese alte Schafrasse wird
auf der Liste der gefährdeten alten Haustierrassen geführt und gilt als
vom Aussterben bedroht. Wir züchten unsere Skudden im Bayerischen
Herdbuch, alle unsere Auen sind bewertet und dort eingetragen. Eine
Skuddenaue lammt durchschnittlich 3 mal in zwei Jahren, oftmals
Zwillinge. |
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Unsere Herde lebt ganzjährig auf
Weiden mit einem Unterstand und besteht jeweils aus einem gekörten
Bock mit 6-10 Auen und deren Nachzucht. Skudden sind sehr genügsam:
Gras, Wasser, ein Mineralstein und im Winter Heu reichen vollkommen
aus. In der Landschaftspflege und auch zur Weidepflege werden sie
sehr gerne eingesetzt - sie fressen sich wirklich überall durch.
Entwurmt werden die Schafe zwei mal pro Jahr, geschoren wird im Mai.
Skudden sind sehr widerstandsfähig - die bei Schafen so gefürchtete
Moderhinke beispielsweise ist bei dieser Rasse kein Thema.
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Die Wolle kann gut zu
haltbarer Sockenwolle versponnen werden und ist auch zum Filzen oder
für schöne Walkteppiche und robusten Tweedstoff gut geeignet.
Das Fleisch ist extrem schmackhaft - Böcke, die nicht zur
Zucht benötigt werden haben somit bei uns zwar meist ein kurzes aber
schönes Leben.
Die Felle werden gegerbt. |
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